herzlich willkommen zu unserem ersten Newsletter in 2006. Im letzten Jahr
berichteten wir bereits über den Start unserer SCM Aktivitäten bei
Uniq – heute können wir Ihnen über erste Resultate im Rahmen unserer
Projekte berichten. Ein weiteres aktuelles Thema sind die
Herausforderungen bei der Umsetzung einer integrierten Planung bei Coca-Cola HBC.
j&m sieht Exzellenz im
PLM als wichtigen Differenzierungsfaktor im
Wettbewerb. Deshalb haben wir im Mittelpunkt unseres Specials eine Facette des PLM dargestellt – das
Management des
Serienanlaufs.
Wir freuen uns sehr, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass j&m den „SAP Partner Special Award 2005“ zum erfolgreichsten Partner von der SAP Schweiz
verliehen bekam. Besonderer Dank geht an unsere Schweizer Tochtergesellschaft. Wir gratulieren zum 5-jährigen Jubiläum.
Wie immer wünschen wir Ihnen viele Anregungen beim Lesen und stehen Ihnen jederzeit
für Fragen zur Verfügung.
Integrierte Mengen- und Werteplanung bei der Coca-Cola Hellenic Bottling Company (CCHBC)
Der größte Getränkeabfüller in Europa
Die Coca-Cola Hellenic Bottling Company mit Hauptsitz in Athen ist einer der größten Getränkeabfüller für nicht-alkoholische Getränke
innerhalb Europas. Von Irland über die Schweiz bis Russland, von Estland bis Nigeria beschäftigt der Konzern ca. 35.000 Mitarbeiter.
Prozess-Standardisierung
Im Zuge des starken Wachstums, speziell in Osteuropa, standardisiert und harmonisiert CCHBC konsequent ihre Kernprozesse über 26 Länder
hinweg, um dadurch auch ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu steigern und zu verbessern.
j&m Management Consulting hat dabei Unterstützung in wichtigen und komplexen Themenbereichen leisten können – insbesondere bei der Definition
umfassender Planungsprozesse (z. B. Budget- und Mengenplanung) und einheitlicher
Datenstrukturen sowie deren Umsetzung mittels SAP APO, SAP BW und der Integration mit SAP BPS.
Einheitliches Planungsmodell für alle Länder
Eine ganz besondere Herausforderung war die Realisierung eines integrierten und einheitlichen
Planungsmodells
für alle 26 Länder des
Konzerns. Hierbei müssen die unterschiedlichen Marktsituationen und Organisationsstrukturen einbezogen und abgebildet werden. Im Falle CCHBC
mit zum Teil ganz unterschiedlich ausgeprägten Märkten (z. B. Schweiz vs. Ukraine) ist dies nicht immer ein einfaches Unterfangen. Dies
verlangt viel Fingerspitzengefühl. Parallel erfolgte der Ausbau von
SAP BW als
Führungskennzahlen-Monitor bzw. Cockpit.
„j&m hat uns durch umfassende Kompetenz im
SCM- und
Finanzplanungsumfeld,
Flexibilität und großartigem Verständnis von Partnerschaft tief
beeindruckt und dadurch enorm zum Projekterfolg beigetragen.“, Clyde Pereira, CIO CCHBC
Weiterführende Informationen erhalten Sie gerne von Herrn Peter Harder, Managing Director Schweiz, j&m Management Consulting AG per Telefon
+41 79 471 39 13 oder per Mail p.harder@jnm.com.
Lean SCM – Lebensmittelproduzent Uniq Northern Europe nimmt seinen unternehmensweiten Absatzplanungsprozess in Betrieb
j&m hat die Gestaltung der Absatzplanungsprozesse
und die Implementierung der Planungssoftware „Demand Solutions“ bei Uniq Northern Europe,
Hersteller von Feinkostsalaten, Brotaufstrichen und Fischspezialitäten (Marken: Nadler, Hopf, Lisner, Johma, Pfennigs, Türk & Pabst), im
Februar abgeschlossen.
Diese Aktivitäten sind Bestandteil eines umfassenden Lean SCM
Pogramms bei Uniq.
Lean SCM verbindet die klassischen
Methoden von Lean Management mit der Philosophie von modernen
SCM Konzepten.
Der Aufbau einer Absatzplanung für alle Produktionsstandorte von Uniq Northern Europe (Deutschland, Holland, Belgien und Polen) umfasste
zwei Planhorizonte. Eine wöchentlich rollierende Vorausschau dient als Grundlage für die mittelfristige Bestellvorschau wichtiger Rohstoffe
am jeweiligen Produktionsstandort. Diese Vorausschau unterstützt außerdem die Parameterwahl des nach
Lean-Prinzipien
gesteuerten Produktionssystems sowie eine Kapazitätsabschätzung für das Saisongeschäft. Auf Basis des monatlich zu überarbeitenden
Absatzplans erfolgt die langfristige Beschaffungsplanung.
„Kernelement der Prozessverbesserung war die Einführung von wöchentlichen und monatlichen „Consensus Meetings“, die insbesondere zu einer
verbesserten Abstimmung zwischen Sales/Marketing und Operations geführt haben und so die Qualität und Prognosegenauigkeit des Absatzplanes
dauerhaft verbessern.“ Dr. Dirk Zantow, Planning and Distribution Manager, Uniq Northern Europe.
„Ein mittel- und langfristiger Absatzplan mit einer hohen Genauigkeit ist die Grundvoraussetzung für eine reibungslos funktionierende
Supply Chain. j&m hat mit Demand Solutions in kürzester Zeit eine kostengünstige Lösung implementiert, die unsere Anforderungen voll
erfüllt.“ Axel Nagel, Director Supply Chain, Uniq Northern Europe.
Weitere Auskünfte gibt Ihnen gerne Herr Klaus Ballas, Partner, j&m Management Consulting AG per Telefon
+49 (0) 621 12 47 69 - 0 oder per Mail k.ballas@jnm.de.
Programm-Management der E-Business Aktivitäten im Geschäftsbereich A&D der Siemens AG
In einer Automatisierungswelt, in der Technologien immer weiter zusammenwachsen, sind Lösungen gefordert, die Produktivität und somit die
Wirtschaftlichkeit nachhaltig verbessern.
Mit über 51.000 Mitarbeitern weltweit setzt der Siemens Bereich A&D mit innovativen Produkten, Systemen, fabrikweiten Komplettlösungen und
Service & Support für Fertigungs-, Prozessautomatisierung und Gebäudetechnik immer wieder neue Maßstäbe, um den Kunden ein maximales
Potenzial zur Produktivitätssteigerung zu erschließen. Dies wird unterstützt durch die E-Business-Verfahren, u. a. der A&D Mall, mit welchen
24.000 Kunden in 41 Ländern einen Umsatzanteil von mehr als 2 Mrd. Euro abwickeln.
Funktionale, global orientierte Kundenanforderungen müssen künftig schneller umgesetzt werden. Das damit verbundene Wachstum und die
zunehmende Komplexität – auch in Betrieb und Betreuung – sollen durch eine zukunftssichere
E-Business Architektur
unterstützt werden. Siemens A&D hat dazu ein Programm aufgesetzt, um die E-Business Applikationen auf eine technologisch neue, serviceorientierte
IT-Architektur
umzustellen und globale Anforderungen zu erfüllen.
j&m unterstützt Siemens A&D beim Aufbau des Programm-Managements.
Effizientes Scope Management stellt die Bündelung, Koordination und Steuerung aller laufenden und geplanten Aktivitäten und Projekte sicher.
Eine globale Roadmap gewährleistet die Abstimmung der Anforderungen, Budgets und Ressourcen aufeinander. Praxiserprobte j&m Vorgehensweisen,
Methoden und Tools sichern den Erfolg der geplanten weltweiten Migration der bestehenden E-Business Lösungen auf die neue Plattform. Dazu
gehören Qualitäts- und Risikomanagement, Issue & Change-Request Management ebenso wie Change Management und Kommunikation.
„Durch die Zusammenarbeit mit den erfahrenen Beratern von j&m hatten wir in kürzester Zeit Transparenz über alle bestehenden Aktivitäten,
können Synergie-Effekte realisieren und unsere strategischen Ziele effizient erreichen.“ Josef Lermer, Leiter Programm Management Global
e-business Platform, Siemens A&D (Weitere Informationen zu
E-Business bei Siemens A&D.)
Sollten Sie Fragen zu diesem Artikel haben, so kontaktieren Sie bitte Herrn
Stefan Bley, Partner, j&m Management Consulting AG per Telefon
+49 (0) 621 12 47 69 - 0 oder per Mail s.bley@jnm.de.
Strategische Neuausrichtung der Engineering-Toolarchitektur bei Siemens A&D CD
Der Geschäftsbereich Automation and Drives (A&D) der Siemens AG mit seinen weltweit ca. 51.000 Mitarbeitern entwickelt und produziert neben
Automatisierungs- und Antriebstechnik auch Schalt- und Sicherungstechnik, Stromverteilungssysteme und Kommunikationssysteme. Das
Geschäftsgebiet A&D CD (Low-Voltage Controls and Distribution) bietet für die Niederspannungs-Schalttechnik ein Komplettprogramm von
Produkten und Lösungen rund um Schalten, Schützen und Verteilen.
Interne wie externe A&D-User werden durch diverse Softwaretools bei der Nutzung des Produktspektrums unterstützt.
Um diese Engineering-Tools im Geschäftsgebiet A&D CD in eine zukunftssichere
Architektur
zu überführen und Einsparungspotentiale nutzen zu können, wurde das Strategieprojekt „Weiterentwicklung der Toollandschaft“ ins Leben gerufen.
Im Rahmen des von A&D CD und j&m durchgeführten Projekts wurde zunächst eine umfassende Analyse der funktionalen Anforderungen, der
Rahmenbedingungen und der technischen Basis der vorhandenen Tools erarbeitet. In einem zweiten Schritt wurden die Ergebnisse durch bewährte
Softwaredesign-Methoden zu einer plattformorientierten
Zielarchitektur
(s. Abb.) zusammengefasst. Abschließend wurden der zeitliche und finanzielle Aufwand der Umsetzung eingeschätzt und unter Berücksichtigung
der laufenden Entwicklungsarbeiten eine entsprechende Roadmap ausgearbeitet.
Die Standardisierung der Architektur ermöglicht eine flexible Abdeckung der Anforderungen.
„Durch die strukturierte Vorgehensweise unter Einsatz der j&m Architekturmethode konnte der Grundstein für ein umfassendes Umsetzungsprojekt
gelegt werden. Entlang der Roadmap werden die vorhandenen Tools und neue Bestandteile als Bausteine in die neue Architektur einfließen.“ Dr.
Ralf Franke, Siemens A&D CD
Weitere Details und Informationen erhalten Sie von Herrn Stefan Bley, Partner, j&m Management Consulting AG per Telefon
+49 (0) 621 12 47 69 - 0 oder per Mail s.bley@jnm.de.
Kooperation von j&m und iTAC im Bereich „Adaptive Manufacturing“
j&m arbeitet künftig im Bereich „Adaptive Manufacturing“ mit dem Softwarehersteller
iTAC Software AG zusammen. „Adaptive Manufacturing“ ermöglicht im Produktionsumfeld flexible
Reaktionen auf veränderte Markt- und Kundenanforderungen. Die von iTAC entwickelte Standardlösung easy works bietet dabei spezielle
Funktionalitäten in der Rückverfolgbarkeit
(Traceability) und verbindet als Manufacturing Execution System
(MES) die IT-Systeme der Geschäftswelt mit den IT-Systemen der Produktionswelt. Im Zusammenspiel mit der langjährigen Beratungserfahrung von
j&m ergibt sich daraus für den Kunden ein ganzheitlicher Ansatz.
Im nächsten Newsletter erfahren Sie mehr zum Thema Adaptive Manufacturing.
Sollten Sie Fragen rund um das Thema haben, kontaktieren Sie bitte Herrn Karsten Ötschmann, Partner, j&m Management Consulting AG per Telefon
+49 (0) 621 12 47 69 - 0 oder per Mail k.oetschmann@jnm.de.
Special: Der Serienanlauf: Spagat zwischen Entwicklung und Produktion
Viele Unternehmen haben ihre Prozesse mit hohem Aufwand definiert und in diversen Ordnern archiviert. Aber bei welchen Unternehmen werden
diese Prozesse wirklich gelebt? Die Ursache liegt häufig im Widerspruch zwischen Prozess und Struktur begründet. Die Kernprozesse in
Unternehmen laufen nämlich nicht vertikal, sondern horizontal zur Struktur. Und damit auch quer zu den wesentlichen Schnittstellen.
Schnittstellen in einer Organisation sind unvermeidlich. Sobald der Produktentstehungsprozess auf seinem Weg durch die Organisation diese
Schnittstellen erreicht, stößt er gegen Mauern. Prominentestes Beispiel ist der Serienanlauf: Die Entwicklungsabteilung arbeitet nur auf ihr
Ziel hin – die Entwicklung des technisch besten Produkts. Die Produktion wiederum kümmert sich wenig um die Belange der Entwicklung. Ihre
Aufgabe ist es, die maximale Auslastung der Produktionsmaschinen sicherzustellen; denn daran wird die Produktion auch gemessen.
Anstelle von Abteilungs- und Hierarchie-Interessen rückt immer mehr der Fluss der Prozesse in den Vordergrund. Traditionell gewachsene
Hierarchien sind aber funktional orientiert. Will man diese Orientierung nicht anpassen, bleibt nur die Möglichkeit, die Prozesse gegen die
Kraft der Struktur zu positionieren.
Hierzu müssen die Prozesse konsequent unter Missachtung von Bereichsinteressen definiert werden. Zum Erfolg führt dies nur, wenn die
Mitarbeiter in den Wandel konsequent einbezogen werden.
Das vorherrschende Bereichsdenken kann durch verschiedene Maßnahmen aufgelöst werden, hier zwei Beispiele:
Der Entwicklungsreifegrad wird regelmäßig vom Meister aus der Produktion bewertet und eventuell sogar freigegeben.
Lieferanten werden mit Durchsatz-Kennzahlen bewertet, und sie selbst bewerten auch das Unternehmen.
Neu gestaltete Schnittstellen und damit im Einklang stehende Prozesse garantieren deren Fluss und das Zusammenspiel von Entwicklung, Einkauf,
Vertrieb und Produktion. j&m unterstützt Sie bei der Dimensionierung und der Ausbalancierung
Ihrer Struktur für einen effizienten Produktentstehungs- und Serienanlaufprozess.
Weitere Informationen erhalten Sie von Herrn Claus Ritter, Senior Manager, j&m Management Consulting AG per Telefon
+49 (0) 621 12 47 69 - 0 oder per Mail c.ritter@jnm.de.
Wir würden uns freuen, wenn Sie uns auf der folgenden Veranstaltung besuchen. Gerne können Sie zu der
Veranstaltung einen persönlichen Gesprächstermin mit uns
vereinbaren.
AKJ Automotive 2006 22.–23. März 2006, Saarbrücken
j&m ist Aussteller beim Internationalen Forum für Logistik und Produktions-Management in der Automobil- und Zulieferindustrie
Besuchen Sie uns auf unserem Messestand und treffen Sie auf dem Kongress Vertreter von AUDI, BMW, Bosch, Brose, Continental, DaimlerChrysler,
Ford, Knorr-Bremse, MAN Steyr, Porsche, Siemens-VDO, Volkswagen, u. a.
Für Rückfragen oder eine Terminvereinbarung steht Ihnen gerne Frau Nicola Birken, Corporate Communications, j&m Management Consulting AG per
Telefon +49 (0) 621 12 47 69 - 0 oder per Mail n.birken@jnm.de zur Verfügung.
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